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awaken again

Wieder erwacht - wieder einen Hauch dessen zu spüren, was sie Leben nennen, wofür sie leben, Hedonisten dieser Welt, Menschen die es verstanden haben aus allen Sinnen zu schöpfen. Bei Nacht und (Niesel-)regen hinaus, 8km geradelt zu einem anderen Wohnheim - wo an jenem Abend eine Semester Opening Party stattfand. Man geht hin, kennt kaum Leute dort und kennt doppelt so viele wenn man wieder geht und hat sich einfach nett unterhalten. Und dann verstehen die auch noch was von Musik, lief doch tatsächlich
"Wer zu Lebzeit gut auf Erden
wird nach dem Tod ein Engel werden
den Blick gen Himmel fragst du dann
warum man sie nicht sehen kann
Erst wenn die Wolken schlafengehn
kann man uns am Himmel sehn
wir haben Angst und sind allein
Gott weiss ich will kein Engel sein"

Nein jetzt läuft sowas nicht. Ich bin müde, ich kam so spät von dieser Party, dass ich viel zu wenig geschlafen haben. Lieber beruhigende Einschlafmusik, soetwas schön melancholisches wie:
"Der Mond, der Deine Flucht gesehen
Schien auf Dein bleiches Angesicht
Doch es war zu spät für Dich.
Dunkel, schweigend sinkt die Nacht
Wie damals auf das Haus herab
Denn alles Leben nahmst Du mit."

Das ist Illuminate, wer diese tolle Gruppe noch nicht kennt ;-)
Heute meine erste Übung gehalten, meine Studenten sind maximal zwei Semester unter mir, also alle älter als ich. Es lief ganz gut. Ich stand, glaube ich, zeitweise ein bisschen nervös dort vorne. Aber sie haben mitgearbeitet und ich hab die Aufgaben durchgebracht.
Ich fühl mich in soweit ganz ausgelastet - morgen nach der Uni Tanzkurs, ja ich hab sowas schon mal gemacht. Aber abgesehen von Tennis/Tischtennis bin ich wohl weitestgehend Amotoriker. Aber ich denke man kann sowas zumindest teilweise lernen. Und natürlich eine der naheliegendsten Möglichkeiten Leute kennen zu lernen. Abgesehen von der Clique an der Uni, dass sowas wie eine zeitinvariante Konstante. Niemand kommt dazu und niemand geht. Man kennst sich gut. Aber man lernt nicht mehr Leute dadurch kennen.
Ich sollte mich mehr selbst darum kümmern bei Partys und so dabei zu sein. M war etwas wie ein social hub für mich. Ich könnte auch einmal lernen mich im Netzwerk zu bewegen.
Ach warum muss ich dann das Leben immer nur in analytischen Strukturen sehen. Das ist wohl das Schicksal derer, die gewisse analytische Fähigkeiten entwickelt haben.

25.10.07 00:52
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Z. / Website (25.10.07 09:40)
Ich wünsche viel Erfolg beim Leute kennenlernen - und analytisches Denken ist eigentlich ganz praktisch, finde ich, man spart sich die Anstrengungen, die emotionales Denken manchmal fordert...

Oh, und: Illuminate ist wirklich toll. (:

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