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dreaming alone

Das war einmal der traurigste Moment - sie, in meinen Armen, so nah, so schön, so viel in einem einzigen Moment, während ich erwache. Gerade noch zu glauben diese Verbundenheit zu spüren und dann die eigene Einsamkeit zu begreifen. Niemand liegt hier, wo allein ich selbst regungslos liege, ohne jeden Willen, einsam und von der Welt verlassen.
Nun heute du in meinen Armen, in meinen Träumen. Wieso eigentlich? Ich weiß doch gar nicht was ich von dir so halten soll, du wahrscheinlich auch nicht was von mir. Ich bin ein kleiner dummer Idiot, weißt du das nicht? Natürlich weißt du das, du hast es doch selbst schon gesehen. Was finde ich denn an dir? Ich glaube es sind deine Augen, dieser gefährliche Blick auf diesem Bild. Diese Augen zogen mich einst magisch an und sie tun es immer noch. Deine zurückhaltende Art... du bist doch auch sehr schüchtern, nicht wahr?

Was soll es. Es wird sich bald einreihen in die hoffnungslosen Versuche eines stillen Nachtwandlers. Diese Ruhe, diese Stille, die Harmonie der Sterne, mit den den schwachen Wolken Schleiern, mit der Erde und uns winzigen Geschöpfen darauf, sie ist uns noch allen überlegen. Dort wo alles anfing, als ein Lichtblitz in der Dunkelheit, wie alles enden wird, in Dunkelheit. Es kommt nichts mehr nach dieser Welt, kein Licht, keine Dunkelheit, einfach nichts - wieso sollte es auch? Unser Geist ist in einer Hülle gefangen, die gleichzeitig alles ist, wovon er lebt, wovon er existiert. Tod heißt die Abwesenheit von Leben, was ersteinmal die Abwesenheit von Stoffwechselprozessen bedeutet, gleichsam die Abwesenheit dessen, was die Evolution uns als Bewusstsein gegeben hat. Es ist doch ganz egal wie es funktioniert, Tatsache ist doch, dass es eine materielle Grundlage aufgrund der physischen Struktur unseres Gehirns hat.
Es kam nichts davor, es kommt nichts danach. Aber wie war das eigentlich mit der Erlösung? Darum bemühen sich doch die Führer ziemlich großer Gemeinschaften schon ganz schön lange darum. Die könnte man doch so einfach haben, wenn man dieses Surrogat aus Staub und Dreck, aus dem sich die Hülle unseres Geistes einmal gebildet hat, wieder dahin zurückgibt wo sie kam. Aber das hieße ja eigentlich dieses Ganze, was sein Leben ausmacht, das man nirgends mehr mithinnehmen könnte, einfach wegzuwerfen. Eigentlich schade drum. Nee, dieses einzigartige, dieses nie zuvor existent gewesene, dass müssen wir doch bewahren in dieser im Weltall so seltenen Gegend einer lebensfreundlichen Umgebung. Vor allem auf sein Eigentum, da passt man doch auf und behütet es. Das Eigentum höherer Wesen wäre mir eigentlich nicht so wichtig, und deren ewige Sklavschaft zu leben erst recht nicht.

Ich bin müde und schreibe wirres Zeug, glaube ich. Wer hiervon etwas verstanden hat, darf mir gerne schreiben - würde es auch gerne verstehen.
5.4.08 01:50





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