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Webnews







return to truth

Es geht wieder weiter - zum Glück. Der erste Tag wieder hier, wo ich studiere, mit Family zusammen den PC wieder hergefahren, wieder in meinem eigenen Heim. Alleine, aber selbstständig, selbständiger werdend. Mir fehlt geistiger Input - Anregungen zum Denken. Mein momentar Romanversuch stagniert, wird immer und immer wieder überarbeitet und das ändert einfach nichts daran, dass der grundsätzliche Plot nichts ist...

Egal, ich darf mich wieder meinem Studium widmen, und werde sowieso nicht so viel Zeit zum Schreiben haben. Ich hab mir einiges vorgenommen, unter anderem halte ich auch ein Tutorium. Kann ich das? Nun, man wächst an der Aufgabe. Und ich will ausgelastet sein - mit sinnvollen Dingen. Und von dem was an Energie verbleibt an die Welt neben dem Studium denken. Das Ziel ist dann sowas wie die Suche nach Wahrheit, und weniger die Wahrheit die die Wissenschaften uns vermitteln, als mehr sowas wie eine persönliche Wahrheit. Falls es sowas gibt.

14.10.07 22:49


lonesome

Das erste WE wieder in A - einiges für die Uni gemacht, die Menge an Übungsblättern wird einiges mehr als letztes Semester. Wenig unternommen, viel gelesen. Nächste Woche beginnt die Uni richtig, will heißen auch die Übungen fangen an, auch die Übung die ich halten werde. Das erste mal voll 17 Leuten - nicht so eine nette Kleingruppe wie ich schon mal hatte. Aber ich freu mich drauf. Jetzt mit Tee vor dem PC sitz und mir das Finale des Snooker Grand Prix anschaue.
21.10.07 21:19


awaken again

Wieder erwacht - wieder einen Hauch dessen zu spüren, was sie Leben nennen, wofür sie leben, Hedonisten dieser Welt, Menschen die es verstanden haben aus allen Sinnen zu schöpfen. Bei Nacht und (Niesel-)regen hinaus, 8km geradelt zu einem anderen Wohnheim - wo an jenem Abend eine Semester Opening Party stattfand. Man geht hin, kennt kaum Leute dort und kennt doppelt so viele wenn man wieder geht und hat sich einfach nett unterhalten. Und dann verstehen die auch noch was von Musik, lief doch tatsächlich
"Wer zu Lebzeit gut auf Erden
wird nach dem Tod ein Engel werden
den Blick gen Himmel fragst du dann
warum man sie nicht sehen kann
Erst wenn die Wolken schlafengehn
kann man uns am Himmel sehn
wir haben Angst und sind allein
Gott weiss ich will kein Engel sein"

Nein jetzt läuft sowas nicht. Ich bin müde, ich kam so spät von dieser Party, dass ich viel zu wenig geschlafen haben. Lieber beruhigende Einschlafmusik, soetwas schön melancholisches wie:
"Der Mond, der Deine Flucht gesehen
Schien auf Dein bleiches Angesicht
Doch es war zu spät für Dich.
Dunkel, schweigend sinkt die Nacht
Wie damals auf das Haus herab
Denn alles Leben nahmst Du mit."

Das ist Illuminate, wer diese tolle Gruppe noch nicht kennt ;-)
Heute meine erste Übung gehalten, meine Studenten sind maximal zwei Semester unter mir, also alle älter als ich. Es lief ganz gut. Ich stand, glaube ich, zeitweise ein bisschen nervös dort vorne. Aber sie haben mitgearbeitet und ich hab die Aufgaben durchgebracht.
Ich fühl mich in soweit ganz ausgelastet - morgen nach der Uni Tanzkurs, ja ich hab sowas schon mal gemacht. Aber abgesehen von Tennis/Tischtennis bin ich wohl weitestgehend Amotoriker. Aber ich denke man kann sowas zumindest teilweise lernen. Und natürlich eine der naheliegendsten Möglichkeiten Leute kennen zu lernen. Abgesehen von der Clique an der Uni, dass sowas wie eine zeitinvariante Konstante. Niemand kommt dazu und niemand geht. Man kennst sich gut. Aber man lernt nicht mehr Leute dadurch kennen.
Ich sollte mich mehr selbst darum kümmern bei Partys und so dabei zu sein. M war etwas wie ein social hub für mich. Ich könnte auch einmal lernen mich im Netzwerk zu bewegen.
Ach warum muss ich dann das Leben immer nur in analytischen Strukturen sehen. Das ist wohl das Schicksal derer, die gewisse analytische Fähigkeiten entwickelt haben.

25.10.07 00:52


moving through this live

Ich kann mich bewegen - gehe durch die Straßen dieser Welt, und eher werde ich stehend sterben als kniend zu lebend. Vor dem ersten Tanzkurs der Gedanke - why? - was erhoffst du dir. Danach - es hat doch Spaß gemacht! Nach vorne, in jenen Richtungen, die sich mir bisher nie erschlossen haben. Mehr Kontakt insbesondere zu Mädchen, auch wenn die meisten die ich so kennenlerne kaum jünger sein werden. Bewegen - solange man nicht stehend bleibt, solange sieht man ständig das neue, was sich am Horizont für einen auftut. Und der Horizont ist das Ziel, der Weg, den man noch gehen wird, ohne dessen Ende je zu erreichen.

Ich weiß nicht so genau wohin ich will in diesem Leben. Aber wofür es auch sein mag, ich weiß darum zu kämpfen - solange ich noch sehe, dass da vorne mehr ist. Mag die Welt in meinen Händen zerfließen, das Land vor mir zu Wüste werden oder zu ewigem Regenland, so werde ich noch auch darin suchen, nach dem, was sie Schönheit nennen, und dem was den Augen weniger verspricht davon zu haben, was sie nicht sehen werden.

26.10.07 03:18





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