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beauty of the dreams

Vielleicht habe ich mein halbes Leben verträumt. Es gibt so viele schönere Welten, die denkbar werden. Ein Schattenwesen, dessen Blicke die Schönheit der wahren nur einmal gestreift haben.

"Wie immer wenn ich nach dem Leben griff,
Blieb nichts in meiner Hand.
Ich möchte Flamme sein und Asche werden
Und hab noch nie gebrannt.
Ich will hoch und höher steigen.
Und sinke immer wieder ins Nichts.
Ich will ein Engel oder ein Teufel sein,
Und bin doch nichts als eine Kreatur,
Die immer das will, was sie nicht kriegt.
"

Auf dem Gipfel entlang wandern, der Wind streicht vorbei. Dieses Gefühl muss die Bergsteiger an die Grenzen ihrer selbst treiben. Hier, da stehen wir über allen anderen. Den Gipfel erreicht und im Strom der Zeit einmal innehalten. Von hier, da sehen wir, was wir taten, da können wir sehen, wohin wir noch wollen, können Ziele fassen, die bis zum Horizont reichen. Hier oben ist nur Freiheit unserer Gedanken, hier sind keine Grenzen unseres Tuns und und Handelns mehr gesetzt. Ein Blick der die Hoffnung lehrt, einmal den Wegen zu trauen, die wir gehen. Denn hier oben ist sowas wie ein Ziel.

"Gäbs nur einen Augenblick des Glücks für mich,
Nähm ich ewiges Leid in Kauf.
Doch alle Hoffnung ist vergebens.
Denn der Hunger hört nie auf.
"

5.8.07 00:10


reach out for the stars

Nein, ich sollte mich nicht beschweren - mein Leben sieht doch gut aus. Soll es ja auch. Solange in euch die Vorstellung von mir währt die ihr habt, so lasst sie wahren - solange ich eure Sphären mit dem wenigen Licht erhelle, dass ich habe, lasst den schönen Schein. Und wer erhellt mich mit Licht - wer nährt mich mit Leben und lässt mich in dem klaren Licht dieser Welt die Schönheit dieser Welt sehen?

Nach den Sternen werd ich greifen, die Sonnen, Lichtermeere werde ich anfliegen. Dann lasst mich sehen, ob auch ich vom Glanz der Meere, von dem schönen Schein eurer Welt, von einem Leben, so leicht wie die Vögel über uns schweben, ein wenig schöpfen kann. Von dem was ihr Schönheit nennt, von den Essenzen die euch nähren. Dieses Spiel das ihr Leben nennt, nicht zu verlieren, nur daraus zu schöpfen, zu tanken unsere Sinne, zu erfahren nie gekanntes, zu sehen wozu unsere Augen einst blind waren. Meine Augen sind gar nicht so müde, wie damals einst, wo ich glaubte, ihr seid für immer mir verschlossen... ein stiller glanz des Erwachens treibt die Blüten der Hoffnung in die Sphären meines Denkens. Hier ist mehr, viel, viel mehr. Aber das wenige, was ich schon besitze, dass ist mein, wie diese Welt des abstrakten und formalen, ja genau dieses seelenlos Stück Land. Auch darunter ist mehr.

13.8.07 01:03


back to earth

Wieder zurück auf der Erde, auf der wir leben und uns bewegen. Zurück auf dem festen Boden des Daseins des stehens, gehens und weiterdrehens im Strom der Zeit und des Alltags, in dem wir gefangen sind. Von oben sieht die Welt so klein aus, die Straßen, die Häuser, die Bäume und Büsche. Fliegen - der Traum der Menschen seit Leonardo da Vinci damals schon Fluggeräte konstruierte, die geflogen wären, wäre die Muskelkraft eine unerschöpfliche Ressource gewesen. Natürlich ist man den Vögeln noch fern, mit einem Gleitschirm von den Bergen über die Täler zu fliegen. Aber man kommt ihnen näher, und erhebt sich weiter von den Böden, den vielen Seele dieser Welt. Da oben, dort ist mehr. Mit den Wolken, die weit vor einem schweben, dem Horizont, dem diffusen Licht darüber - dahinter ist noch mehr, so viel mehr. Man sagt der Blick über diese Welt sei so großartig - natürlich pittoresk wie klein sie wirkt, von gewisser Ästhetik natürlich auch. Doch für mich ist das schönere dort oben der Blick in die Ferne. Dort, weit hinten, fliegt man gerade einmal einige hundert Meter gerade aus, in den Glanz der sich über dem Horizont erhebt, das Meer, was so unscheinbar sich dort verbirgt. Da, da ist Freiheit, dort ist so viel mehr, was wir hier nicht sehen. Das ist Fliegen.

Zurück auch - soll ich schreiben - im Gefüge meines Daseins? In den Mauern meiner selbst? Wieder gefangen, in diesem Leben und diesem Dasein, in den Grenzen meiner Fähigkeiten in dieser Welt zu navigieren. Der Griff nach den Sternen, weit an ihnen vorbei. Werde ich je aus diesen Mauern ausbrechen, wenn ich doch der Welt nicht wirklich näher kommen kann? Es würde wieder so gut passen - "Tanz der Vampire - Die unstillbare Gier": "Wie immer wenn ich nach dem Leben griff, Blieb nichts in meiner Hand

Wieder läuft Satura, gerade erst nach Hause gekommen, viel zu viel auf einmal, was mich wieder umströmt, in den Alltag einfließen lässt, einfangen lässt. Kann ich nicht einfach vergessen, was vor mir war? Nur die Freiheit, die Ewigkeit, vor einem, in die man eintaucht. Egal, was vor mir war, ganz im mephistophelischen Sinne, dass alles vergangene Wert war, das es vergeht. Sie holen mich doch wieder ein, die Schatten meiner Vergangenheit, die Grenzen, die ich nicht begehen konnte. Ich will doch auch nur leben. Vielleicht mit Pathos eines Schattenwesens, das über euch schwebt und doch nur Angst hat vor euren Augen zu zerfallen. Das bin doch nur ich.

"Schaut mich nicht an
Ich bin kein Tier!
Nur ein Menschenkind - für Euch
Ein fremdes Wesen vielleicht
Mit Augen und Ohren
Einem Herz und viel Gefühl
Und immer noch mit einem klaren
und auch freien Verstand
Vielleicht bin ich nur ein Schatten
der eure Sicht verdunkeln will
Vielleicht bin ich ein Gewitter
Dessen Regen manches Samens Durst
nach Wachstum leise stillt
"
(Lacrimosa, Fassade)

31.8.07 22:32





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